ZENSUR – nein Danke!

Ich erlebe es in letzter Zeit immer wieder, dass Fotografen und Models Ihre Bilder zensiert auf Seiten zeigen, wo unzensierter Akt nicht nur geduldet, sondern ausdrücklich erlaubt ist.

Und dennoch werden auch dort immer wieder Bilder hochgeladen, die auf irgend eine Art und Weise kaputt zensiert wurden. Und neben dem „warum?“ stelle ich mir immer mehr die Frage, ob diese Herrschaften – Fotografen und auch Models – überhaupt kapieren, was sie da anrichten?
Klar, auch auf diesen Seiten muss der Jugendschutz gelten. Das ist unbestritten und hier nicht das Thema. Es geht um Akt – nicht um Pornografie. Diese Seiten lösen das anders als insta und fb und bieten so den Fotografen und Models die Möglichkeit Aktbilder unzensiert zeigen zu können.

Es geht um die Zensur von Aktbildern – und warum sie der Aktfotografie schadet.

Ich habe mich ja schon vor einiger Zeit zu dem Gehabe von facebook und instagram geäußert, und wie diese Seiten die Aktfotografie beeinflussen -> hier findet Ihr den Beitrag.
Hier soll es nun im Speziellen um einen Trend gehen, der davon ausgehend, sich auch immer weiter auf anderen Seiten ausbreitet. Auch das hatte ich im obigen Artikel erörtert, finde aber, dass es an der Zeit ist, sich diesem Aspekt einmal genauer zu nähern.

Was motiviert einen, seine Bilder kaputt zu machen?

Kaputt – ja das meine ich so! Ich kaufe mir eine sauteure Kameraausrüstung, habe Kosten für Soft- und Hardware. Fahrtkosten, Übernachtung, Location… Dazu dann auch der Umstand, dass die Bilder nicht von selbst enstehen, sondern es Kreativität und Einsatz braucht. Sowohl vor- wie auch hinter der Kamera. Auch die Models können ein Lied davon singen, was sie so auf sich nehmen, bis die Bilder endlich enstanden sind.

Und dann geht man hin und schmiert Balken, Striche, Sternchen etc. über die Stellen, die nach Ansicht mancher in unserer Gesellschaft „pfui“ sind??? Wozu dann der ganze Aufwand im Vorfeld? Wozu auch der Mut und die Liebe zur Nacktheit besonders bei den Models?
Jaaa, fb und ista! Ist halt (besonders insta) „the place to be“! Ich muss zugeben, dass ich mich auch nicht ganz davon los sagen kann, auch wenn es mir Kopfschmerzen bereitet. Ich mache es daher so, dass ich fb gar nicht mehr bediene und bei insta Bilder hoch lade, die auch unzensiert dort gehen. Die Bilder in diesem Beitrag sind Beispiele dafür. Aber Zensur? No!!!

Was also motiviert Menschen, auch dort zu zensieren, wo sie es nicht müssten?
Es ist schon interessant, was ich da für Antworten bekomme, wenn ich diesen Menschen genau diese Frage stelle:
„Ist doch egal, wie ich das zeige!“; “ Unzensiert gibts nur bei Patreon“; „Das ist meine Sache und geht dich nix an!“; „Nicht jeder will Akt öffentlich zeigen“; „Das Model wollte nicht nackt im Internet zu sehen sein“…
Die Liste ließe sich beliebig verlängern. Ich kann gar nicht sagen, bei wie vielen Leuten ich deswegen schon auf den igno-Listen stehe!
Ich schreibe später noch ein wenig was zu diesen Aussagen. Hier nur so viel: für mich ist das alles Mumpitz!


Wer Akt zensiert, schadet der Aktfotografie!

Egal welche Motivation dahinter steckt, es ist am Ende ein Trend, der diesem Bereich der Fotografie nachhaltig schadet. Wir leben in einer Zeit, in der die Prüderie immer mehr zunimmt – die Gründe sind vielfältig und hier nicht das Thema. Nur wird das eben auch in die Aktfotografie hinein getragen. Und wer im vorauseilenden Gehorsam diesen Trend unterstützt, indem er Aktbilder ohne jede Notwendigkeit zensiert, erweist der Aktfotogafie einen Bärendienst. Wer sagt denn, dass nicht irgendwann die Betreiber der Webseiten, wo heute Akt noch unzensiert erlaubt ist, die Regeln ändern? Getreu dem Motto: „Wenns eh schon viele machen, dann führen wir die Zensur doch direkt für alle ein – dann sparen wir uns auch Streß mit dem Staatsanwalt…“
instagram zwingt uns dazu, Bilder zu zensieren, oder eben dort nicht zu zeigen – soweit, so schlecht. Aber was bringt es uns, das auch anderswo zu machen, wo es nicht nötig ist?


Das Model möchte nicht nackt im Internet zu sehen sein? Gut, dann zeig sie nicht dort! Sternchen vor der Brust helfen nicht wirklich – jeder weiß, dass sie in Wirklichkeit nackt war. Oder man macht verdeckten Akt, setzt Licht und Schatten ein, Pose, Dessous, sexy Kleidung… – es gibt genug Möglichkeiten, die nebenbei kreativ sind und sehr schöne Ergebnisse bringen können. Meine Bilder hier sollen Beispiele dafür sein

Thema Patreon usw.: Bitte, wer es mag. Aber warum wirbt man mit kaputten Bildern? Es gibt bessere Möglichkeiten. Und wer meint, das es egal sei, oder es nur ihn/sie was anginge, der muss sich fragen lassen, ob er/sie überhaupt versteht, was es mit der Aktfotografie auf sich hat. Es ist eben mehr als nackte Leute zu fotografieren. Schade, das auch wirklich gute Fotografen so denken! Und btw: es geht mich etwas an! Denn ich bekomme diesen Mist präsentiert. Und ich bekomme Augenschmerz, wenn ich sowas sehe. Und werde dazu nicht schweigen!

Lasst die Aktfotografie Aktfotografie sein!

Noch ist es so, dass es viele wirklich tolle und großartige Fotografen und Models gibt. Und ich möchte, dass das auch so bleibt. Die Aktfotogafie ist ein kleiner aber sehr feiner Bereich der Fotografie. Und gut gemacht, kann sie mit Fug und Recht als Kunstrichtung bezeichnet werden.
Leider wird sie von vielen Seiten angegriffen. Pornografen, Muschiknipser; Menschen, die meinen Aktmodelle seien Freiwild – all das ist schon nervig genug. Wenn aber auch gute Bilder plötzlich mit Balken daher kommen, es also aus der Aktfotografie selbst heraus zersetzende Tendenzen gibt, dann mache ich mir ernsthaft Sorgen. Das ist unnötig und überflüssig. Wer Aktofotofgrafie ernsthaft mit Freude und Kreativität betreibt hat so etwas nicht nötig!

Bei diesem Bild war das Shooting ausschließlich mit vedecktem Akt – wahrlich herausfordernd. Aber am Ende mit tollen Ergebnissen und viel Spaß!

Danke fürs Lesen – ich bin auf Eure Ansichten gespannt.

Spiegelakt

Es ist auch wirklich ein Akt mit dem Spiegel – doppelte Ansichten mit Colette.

Die Sache mit der Attraktivität…

…oder wenn Dani und eine Schaufensterpuppe vor meiner Kamera landen. Und eine Art von Zwiegespräch entsteht. So das Ding mit jünger, hübscher und so…

Analoges aus 5Hausen in SW

Hier ist der 2.Teil meiner analogen Aufnahmen während unseres Ausflugs 2021. Diesmal in schwarzweiß. Alles auf Kodak Trix400.
Farbe gab es hier.

Bitte schaut auch bei meinem Spendenaufruf für die Menschen in der Ukraine vorbei,
der HIER zu finden ist.

analoges aus 5Hausen

Auf unserer Tour nach 5Hausen hatte ich auch wieder meine Minolta und ein paar Filme eingepackt.
Hier in paar erste Ergebnisse:

Suse hatte auch ihre Kamera mit gebrach. Model: Colette

Schwarzweiß gibts auch noch – das ist hier.

blue sky

Mit Suse am See – vom Steg ins Wasser war, als würde sie in den Himmel eintauchen.

FRIDA II

Wie angekündigt, gibt es noch eine Fortsetzung – diesmal mit etwas weniger Bekleidung, aber nicht weniger Tiefe. Teil I findet Ihr hier.

Hier gehts zum ersten Teil

Am Strand…

Mit Susanna im Sommer am Strand. Ein improvisierter Hintergrund im Lindbergh-Stil war fix aufgebaut. Der Rest war Spaß und Spontaneität.

Am See

Dani, etwas Stoff, und jede Menge Wasser – mehr brauchts nicht!

5Hausen 21 – Dachbodenfunde

Auch in diesem Jahr waren wir wieder in 5Hausen zum Shooten.
Wieder mit Colette und Susanna. Aber für 2 Tage und auch in einer anderen Konstellation. Dazu aber später mehr. Hier erstmal ein paar Bilder vom ersten Tag – Thema: der Dachboden

Hier gehts weiter

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