Wasser, Steine, Haut und Delta

Ich schlepp ja gern auch mal meine Minolta mit zu den Shootings und mache ein paar Bilder zwischendurch.

Diese hier sind bei drei verschiedenen Shootings entstanden. Ronja kennt ihr ja schon von anderen Gelegenheiten. Hier ist auch John-Erik dabei. So hatte ich mal wieder die Gelegenheit ein Paar abzulichten. Bei der Gelegenheit bekam ich auch mal wieder die Tücke des Objekts zu spüren. Sprich: ne Belichtungsmessung ohne direkte Kontrollmöglichkeit hinterher, das ist schon was anderes. Ich geb zu, ich lag hier und da schon mal daneben. So gab es leider weniger Ausbeute als erhofft. Aber auch das ist eben analoge Fotografie. Der Reiz des Unperfekten. Alle Bilder sind auf Ilford Delta 100 aufgenommen.

Mehr von und mit Ronja gibt es hier, hier, oder auch hier 🙂
Von John-Erik erhoffe ich mir in Zukunft noch mehr.

Ich danke Euch beiden!

Me outside in black and white

Anfang Mai zog es mich hinaus in die Natur – ein wenig Spielen mit meiner Minolta. Wie sich die Macrolinse auf dem Objektiv macht und ob sich die Kamera für Selfs eignet. Eigentlich nur ein paar Spielereien, aber ich find sie zeigenswert.

Alle Bilder auf Ilford Delta 100 mit Minolta GX2 und Rokkor MD 50mm f/1.7

 

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analoge Portraits – eine Gallerie

Ohne viel Blabla – hier sind meine bisherigen analogen Portraits. Konsequent in sw.

Portraits analog

Nachdem ich erfreulicherweise in den Besitz einer alten Minolta XG2 gelangt bin, habe ich meine alte Liebe, die analoge sw-Fotografie, ein wenig wieder entdeckt.

Mittlerweile ist ein analog-Part bei beinahe jedem Shooting dabei. Die Bilder haben für mich einen eigenen Charme – auch wenn ich merke, dass da noch viel Luft nach oben sind. Das Beherrschen der Technik,  grad weil sie so althergebracht ist, nimmt für mich noch zu viel Raum in Anspruch. Aktuell überlege ich, wie ich die Belichtungsmessung besser in den Griff bekomme. Weil mir beim Nachbetrachten doch auffällt, dass viele Bilder nicht optimal getroffen sind. Aber das wird…

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Früher war es ja überwiegen Stadt- und Landschaftsfotografie. Heute dagegen vorwiegend Menschen. Mit Spannung hab ich die ersten Ergebnisse erwartet. Alles läuft langsamer ab. Beim Shooting wird nicht einfach abgedrückt. Die Messung und Einstellung braucht ihre Zeit. Das Model muss sich mehr konzentrieren. Denn Augenblicke lassen sich nicht sofort begutachten und gegebenenfalls wiederholen (was an sich aber auch schon so schwer genug ist). Auch ich muss mich mehr konzentrieren. Dann das Warten auf die Abzüge, das Einscannen und dezentes Nachbearbeiten. Ist im digitalen Zeitalter ein Bild innerhalb von Sekunden fertig und kurz danach online, so kann es analog einige Wochen dauern, bis ich ein Ergebnis zeigen kann…

Das ist ungewohnt – aber es hat seinen Reiz…

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Abgesehen davon fällt mir auf, wie glatt viele digitale Aufnahmen doch sind. Die Technik ermöglich heute Bilder in einer Schärfe und Fehlerfreiheit, von der wir vor wenigen Jahren nur träumen konnten. Schon unbehandelte Rohdaten sind von einer Qualität, an die kein Analogfilm heran kommt. Zumindest technisch gesehen. Viele Fotografen gehen deswegen hin und verpassen ihren Bildern einen analogen Touch. Da wird Korn hinzugefügt – kleine Fehler und Unschärfen eingearbeitet… Ich tu das auch. Aber ein Film bringt das quasi inklusiv mit. Ohne aufwändige und teilweise kostspielige Software. Etwas was vielen Bilder stimungsmäßig doch sehr hilft. Da erst da unperfekte oft den Blick auf das entscheidende zulässt.

So allmählich kommt nach und nach was dazu – und auch die Belichtung bekomme ich besser in den Griff…

Mehr und aktuelles findet Ihr in der Gallerie sw-Portraits

 

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