cold and dark November

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Ich war mit Myléne zu unserem zweiten Shooting verabredet. Neben den „Pur“ Bildern, hatte ich ihr gesagt, dass ich irgend einen „kranken Scheiß“ machen wolle mit ihr. Gesagt, getan. Wie landeten in einer spärlich beleuchteten Unterführung, die sich als perfekte Location anbot, für ein paar Bilder im Film-Noir-Stil. Es war ein kühler und düsterer Novembertag, der sich ideal anbot für diese Bilder. Myléne war voll in ihrem Element. Ihre Lust am Spiel vor der Kamera war auch hier wieder zu spüren. Das es kalt war am Boden, schien egal – auch barfuß war kein Problem. Ich war begeistert von ihrer tollen Performance!

Bei diesem Shooting kam mal wieder meine Vorliebe für das vorhandene Licht zum Tragen. Sämtliche Bilder sind ohne Reflektoren oder sonstige künstliche Aufhellung entstanden…

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Daneben waren Grimassen und extreme Mimiken agesagt, ich sag nix, schaut selber!

Myléne Homepage- Myléne Homepage--10 Myléne Homepage--8 bevor sich jemand wundert: ich hab ein wenig am PC nachgeholfen…

Danke Myléne!Myléne Homepage--9

wenn ein Bild eine Geschichte erzählt…

Es wird ja oft darüber diskutiert, inwieweit es Sinn macht, Bildern einen Namen, Beschreibung etc. zu geben.

Die Puristen meinen, dass es der Sache schadet, wenn der Fotograf dem Betrachter quasi vorschreiben will, was er zu denken und – noch fataler – zu fühlen hat. Umgekehrt ist es aber oft so, dass ein Bild schon mit einer gewissen Intension entsteht. Das Fotograf und Model bei der Anfertigung Emotionen haben und in das Bild einfließen lassen. Gedanken fließen lassen und Geschichten erzählen wollen. So geht es mir in vielen Fällen. Ich gebe meinen Bildern zumeist Namen – will den Betrachter lenken. Ihn mitnehmen in meine Gedankenwelt. Das gelingt nicht immer – und ich erreiche vielleicht auch genau das Gegenteil, von dem was ich beabsichtigt habe. Manchmal bin ich uninspiriert und schreibe nur dummes Zeug. Aber ab und an weiß ich auch schon vor dem Shooting, wie ein Bild heißen soll – oder spätestens dann, wenn es im Kasten ist. Oft verknüpfe ich es auch noch mit Musikstücken, um die Geschichte, die ich darin sehe zu untermalen.

Ein Beipiel:

FCs--92Try walkin in my shoes (Depeche Mode)

„Now I’m not looking for absolution forgiveness for the things I do 
but before you come to any conclussions 
try walking in my shoes try walking in my shoes

You’ll stumble in my footsteps keep the same appointments I kept 
if you try walking in my shoes if you try walking in my shoes“

Zuerst war der Song – aus dem heraus die Bildidee entstanden ist – hier ist es noch recht einfach zu erklären. Weil hier das Bild quasi um den Song herum entwickelt wurde. Es spiegelt aber auch ein wenig die Geschichte der Person wieder, die auf diesem Bild – wenn auch nur andeutungsweise – zu sehen ist…

Aber es geht auch anders herum:

FCs--84rage

hier habe ich nach langem Überlegen den Song „Ein Schmerz und ein Kehle“ von Jennifer Rostock verbunden.

Oft sind es eher die emotionalen Bilder, die Geschichten erzählen, oder in denen ich ein wenig über die Person oder das, was ich in ihr sehe erzählen will. Die Musik ist daher nicht nur durch ihre Melodie, sondern auch vor allem durch die Texte wichtig. Aber auch der Bildtitel ist durchaus schon relevant. Ich sehe mich da wirklich als Geschichtenerzähler. Ähnlich, wie ein Buchautor. Der wird auch keine leeren Seiten abliefern, mit der Intension, dass sich der geneigte Leser doch bitte selbst eine Geschichte ausdenken solle…

Klar: bei Bilder brauche ich nicht unbedingt Text, um Emotionen und Gedanken beim Betrachter auszulösen – und auch der Gedanke, dass eine Reizüberflutung eh viel zu oft stattfindet, ist nicht von der Hand zu weisen. Ebenso das Argument, das der Mensch das Recht und die Freiheit besitzen soll, sich seine eigenen Gedanken machen zu dürfen – was viele oft gar nicht mehr beherrschen, da ja vieles durch die Medien vor- und durchgekaut serviert wird…

So hat jedes Ding seine zwei Seiten – ich stehe im Moment eher auf der, dass ich meine Bilder betitel und untermale, um dem Betrachter Hinweise darauf zu geben, was ich damit bezwecke. Ob das immer funktioniert, sei dahingestellt. Vielleicht ändere ich meine Sicht auch demnächst… Mein Motto: alles bleibt anders! Lasst Euch überraschen.

Hier auf jeden Fall noch ein paar Bilder mit den dazugehörigen Titeln und Songs…

Du flüsterst Sätze mit Bedacht durch all den LärmDu flüsterst Worte mit Bedacht – durch all den Lärm…

FCs--16Ist meine Hand eine Faust, machst Du sie wieder auf…

FCs--2-43road to nowhere (Bullet for my Valentine)

FCs--392music was my first love

FCs--247Feind in meinem Kopf (Daniel Wirtz)

FCs--347nasty child (gebrannte Kinder  (Daniel Wirtz))  FCs-3 (2)mad world

only one nightonly one night (wovon sollen wir träumen? (Frida Gold))

Soweit meine Sicht der Dinge, was Verknüpfungen und Titel angeht – vielleicht schildert ihr mir Eure?

Ivonne 1.11.13

FCs--150   Mein Shooting mit Ivonne am 1.11.2013:FCs--8

Wie das Datum schon zeigt, wurde es kein Schönwettershooting. Es war eher grau und trist an diesem Tag. Die Temperaturen entsprechend niedrig. Allein deswegen kann ich hier auch nur noch einmal meinen allergrößten Dank und Respekt aussprechen, wie sie bei den Bedingungen vor der Kamera agiert hat. Die Ergebnisse sprechen für sich! Wir haben das Shooting generell etwas düsterer ausgelegt – wobei auch eine romantische Komponente durchaus hinzu kam. Das war das zweite Shooting mit ihr (Ergebnisse aus dem ersten findet ihr hier). Shootings mit Ivonne laufen als klare Gemeinschaftsarbeit ab. Da sie selber fotografiert und bearbeitet, findet Ihr auf Ihrer Seite auch eigene Arbeiten, die im Rahmen dieses Shootings entstanden sind. Hier zeigt sich sehr schön, die unterschiedliche Sicht und was es eben doch ausmacht, wenn ein Bild nach dem Shooting noch bearbeitet wird.

Hier gehts zu ihrer Seite 

Eine Serie entstand im Moos – feucht, kalt – aber wenigstens weich war es.

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Ivonne ist unglaublich kreativ und hat sehr viele eigen Bildideen in das Shooting mit eingebracht – was mir das Arbeiten sehr erleichterte und vor allem bei den Temperaturen den zeitlichen Aufwand in Grenzen hielt

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Die Liste der Bilder wird noch erweitert – schaut also auf jeden Fall nochmal rein. Und mehr von dem Shooting gibt´s auch in der Pur-Gallerie

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Nicht unerwähnt lassen möchte ich aber auch den Shootingburger meines Lebens, den ich anschließen in Sam´s  spendiert bekam. Lecker!!!

Und ein paar Outtakes kann ich Euch auch nicht ersparen – Danke Ivonne!

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black & pandora

Hinter diesem Titel verbergen sich 2 sehr außergewöhnliche Damen, die ich Mitte des Jahres kennen lernen durfte. Lili und Myléne.

Mit Lili hatte ich mich zu einem Konzeptshooting verabredet – wir verbrachten den ganzen Tag damit an einer kleinen Bildgeschichte zu arbeiten. Thema: „wovon sollen wir träumen?“ oder auch: „only one night?“ Ein Paarshooting, zu dem wir Martin als männlichen Protagonisten gewinnen konnten. Die Idee dazu stammt von Lili. Einem Menschen mit ungeheuer viel Energie und einem Kopf voller Ideen, die sie aus der Auseinandersetzung mit ihrem Alltag und ihrer Umwelt gewinnt. Ihr Künstlername „schwarze Amazone“ ist Programm

only one night

„Wir lassen uns treiben durch die Clubs der Stadt
Durch fremde Hände und wir werden nicht satt
Wir wachen dann auf bei immer anderen Geliebten
Von denen wir dachten, dass wir sie nie verlassen“

nebenbei entstanden noch ein paar weitere Bilder:

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Mit Lili wird es in Zukunft weitere Shootings geben. Ideen haben wir genug. Aber oft ist es die Zeit, an der es mangelt. Ich freue mich auf jeden Fall drauf.

Bei diesem Shooting lernte ich auch Myléne kennen, die eigentlich nur als Begleitung anwesend war – aber ebenfalls Interesse an einem Shooting hatte, was wir dann Anfang August umsetzen konnten. Ich glaube, ich habe da ein wenig die Büchse der Pandora gelüftet (zumindest, wenn man ihrem Künstlernamen glauben möchte 😉  ). Eine Frau mit ungeheuer viel Energie, die sie auch in ihren Bildern rüber bringt. Das erste Shooting brachte bereits beachtliche Ergebnissen, wie ich finde.

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Diesmal war Lili als Begleitung mit dabei – und ich konnte es mir nicht nehmen ein Bild von beiden zusammen zu machen. Ich danke Euch!!!

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Bilder vom 2. Shooting  mit Myléne findet ihr im pur-ein projekt und hier

mehr demnächst hier!

Anne

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Anne war das erste Mal im November 2012 vor meiner Kamera. Wir haben uns danach noch öfters gesehen. Und sie war auch die Ideengeberin für die Ölshootings 

Daneben haben wir uns noch zu einem Dessousshooting und einer etwas glamouröseren Sache in der Lobby eines größeren Hotels getroffen. Aber seht selbst:

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ein paar Portraits gehen immer:

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und unser erstes Treffen im November ´12 FCs-4-2 (2)FCs-2-29

Und dann auch mal ein making of – mit mir: FCs--283

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