Frau Herzsprung

Vor kurzem hatte ich Gelegenheit mit Frau Herzspung arbeiten zu dürfen. Sie hat mir einiges an Erfahrung voraus und ist extrem kreativ veranlagt. Ich habs genossen, dass sie mit mir shooten wollte. Ihre Ruhe und Sicherheit vor der Kamera, aber auch ihre Ideen und Vorschläge waren für mich eine echte Bereicherung. Sie führte mich in eine alte Fabrikhalle, die uns ein großartiges Ambiente und ein Hammerlicht bot

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neben dem „klassischen“ Shooten haben wir auch ein wenig mit Langzeitbelichtungen experimentiert

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Ich habs mir ja zur Angewohnheit gemacht, dass ich auf meinen Shootings viel rum laber und dummes Zeug mach. Da passen wir gut zusammen. Vor lauter Quatschen haben wir mal wieder die Zeit nicht im Blick gehabt. Und da es im Winter halt ein wenig früher dunkel wird, konnten wir nicht alles umsetzen, was wir uns vorgenommen hatten. Ihr dürft Euch also auf eine Fortsetzung freuen!

Schwarze Amazone

Vor ein paar Wochen hatte ich mein zweites Shooting mit Lili!

Ich bin immer wieder begeistert von ihrer Energie, ihrem Lebensmut. Ihre Begeisterung für die Fotografie und ihr Ideenreichtum ist für mich ansteckend und inspirierend. Wir haben uns vor den Bildern zuerst in einem Café getroffen und besprochen, was wir machen. Dann sind wir zu ihr und haben zuerst PUR gearbeitet:

E. pur Ibei Bild Nr. 3 drehte sie richtig auf: hier bitte ich ja um etwas, dass den Menschen charakterisiert. Hier darf also ein wenig gespielt werden. Lange Rede, kurzer Sinn: sie schnappte sich einen Kopfhörer und brachte ihre Liebe zur Musik so genial zum Ausdruck, dass ich es nicht bei puren Bildern belassen konnte 🙂

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Danach ging es spontan auf einen Friedhof – ok, von der Location gibt es noch nicht alles – und das was ich schon habe, zeigt sie auch nicht. Da habe ich vorwiegend analog gearbeitet. Das ist noch in der Mache.

Aber ein paar erste Bilder möchte ich Euch nicht vorenthalten:

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Danke auch an Myléne, fürs assitieren und mitposen!

stay tuned for more…

Judith und Steffi

An einem schönen und sonnigen Januarwochenende hatte ich Gelegenheit mit Judith und Steffi shooten zu dürfen. Ein großes Dankeschön an Euch beide! Ein erstes Shooting mit 2 Generationen -Mutter und Tochter! Ich fands klasse. Und das Licht war auch mit uns!

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auch pur haben sie sich ablichten lassen:

S. pur I J.  pur I die komplette Serie findet Ihr in der Gallerie „pur“   

analoge sw-Bilder gibt es auch – die findet ihr hier!

Bloody & Marw

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Voll ausgeschrieben heißen die beiden mit Künstlernamen Bloody Tears und Mad Marw. Mit vollem Namen Leah und Marwin. Auch hier bin ich nicht ganz unschuldig daran, dass Marwin jetzt mittlerweile ab und an selber vor der Kamera steht – bzw. meine Frau. Er war beim ersten Treffen eigentlich nur als Begleitung für seine Freundin Leah mit gekommen, die sich mit mir zu einem Shooting verabredet hatte. Bei einem Kaffee bei mir daheim, fragte meine Frau, warum Marwin nicht auch modeln würde – er wär doch ein hübscher Kerl 😉 Was soll ich sagen? Beim zweiten Treffen stand er vor meiner Kamera! Und hat mittlerweile schon ein paar Shootings gemacht!

Aber der Reihe nach: Leah ist mit für die Pur-Idee verantwortlich. Beim ersten Treffen kam sie komplett ungeschminkt. Was ich so bisher nicht kannte, sich aber als Glücksfall erwies, da ich so die Vorzüge echter und ungestellter Portraits kennen lernte. Über ihre Ausdrucksstärke brauch ich kein Wort verlieren, die ist einfach klasse!

Die beiden haben nun  auch für „pur“ vor meiner Kamera gestanden. Die Bilder dazu findet ihr in der Gallerie!

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zuletzt haben wir uns am 1.12.13 getroffen. Anfangs war das Shooting etwas holprig, da wir nicht in der ursprünglich geplanten Location shooten konnten. Ein übereifriger Platzwächter machte uns das Leben schwer, was einen Ortswechsel nötig machte. Dennoch haben wir eingies sehr schönes zustande gebracht!

Neben „Pur“ haben wir an einer Idee von Marwin gearbeitet, der einige Textzeilen aus dem Lied „Applaus Applaus“ von den Sportfreunden Stiller umgesetzt haben wollte.

Ist meine Hand eine Faust, machst Du sie wieder auf.

Du flüsterst Sätze mit Bedacht durch all den Lärm:

Du flüsterst Sätze mit Bedacht durch all den Lärm

Mit Leah waren zudem ein paar Bilder im EBM-Style geplant – und von beiden zusammen wie auch einzeln gabs auch wieder was. Leider war das Shooting durch den ungeplanten Ortswechsel nicht so umfangreich wie geplant – aber dennoch erfolgreich. Ich Danke Euch!

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Wie alles angefangen hat:

Wir waren im April 2013 in einem Steinbruch und konnten die ersten warmen Sonnestrahlen des Frühlings genießen – das Frühjahr 2013 war ja ansonsten eher kalt und dunkel. An diesem Tag hatten wir Glück. Sogar ans Wasser wagten wir uns – jedoch nicht hinein – dafür war´s definitiv noch zu kalt. Aber die Sonne war sehr intensiv an diesem Tag und wärmte angenehm, so dass zumindest Bilder in etwas lufitgeren Klamotten möglich waren.

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Das zweite Treffen fand im Landschaftspark Duisburg statt. Eine beeindruckende Kulisse. Aber noch beeindruckender war, dass ich mal einen männlichen Protagonisten vor meiner Linse hatte. Ein Umstand, den ich gern in Zukunft öfters umsetzen möchte. Marwin war richtig klasse. Ruhig, kooperativ und sehr ausdrucksstark. Auch die gemeinsamen Bilder mit Leah sind toll geworden. Leah war an diesem Tag geschminkt, was den Bildern einen ganz anderen Charakter gab. Gothik-Style statt natural.

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an diesem Tag war das Wetter nicht ganz so mit uns – was aber die Kulisse und die Beiden locker wieder wett machten. Wir hatten sehr viel Spaß und haben eine Menge toller Bilder raus bekommen.

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auch als Paar harmonierten die Beiden – das absolute highlight war aber am Ende dieses Shootings, als wir durch eine Unterführung gingen und das Licht uns zu ein paar letzten Aufnahmen inspirierte:

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Das war definitiv nicht das letzte Mal,das wir uns getroffen haben – demnächst gibt es mehr von den Beiden – ich freu mich schon, sage aber bis hierhin erst einmal Danke!!!

Pur – ein Projekt…

 Mein Projekt „Pur“ 

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Einfach – klar – persönlich.

Bilder ohne Schnickschnack. Mit minimaler bis gar keiner Schminke. Minimaler bis gar keiner Hautretusche. Und alle in sw-sepia gehalten. Es soll die Persönlichkeit im Vordergrund stehen, sonst nix. Nur der Mensch. Alter und Geschlecht sind Nebensache. Dabei geht es mir nicht darum, den Menschen bloszustellen – Paparazzi-Bilder wie aus der Yellow-Press sind hier nicht mein Ziel!

Es werden drei Bilder gemacht. Ein Kopf- und ein Halbportrait in alltäglicher Kleidung. Möglichst ungeschminkt. Das dritte Bild kann und soll etwas typischer sein. Das kann von einfachen Grimassen über Hobbys bis hin zum persönlichen Kleidungs- und Makeupstil gehen. Auch (Teil/verdeckter) Akt sind möglich, wenn ausdrücklich vom Menschen vor der Kamera gewünscht! Wichtig ist auch hier: Authentizität. Das hier der Mensch mit seinem Charakter zum Vorschein kommt und nicht die Wunschvorstellung des Fotografen.

-> alle Bilder findet ihr in der Gallerie „Pur“ <-

Natürlichkeit ist und bleibt für mich Königin der Schönheit! “ Zitat von: einBlick
Danke für diesen wunderbaren Kommentar, den er mir unter eines der Bilder in der FotoCommunity geschrieben hat. Wobei es mir nicht um „Schönheit“ an sich geht. Mehr um das Menschsein. Dazu gehört auch die äußere Hülle. Der erste Eindruck. Aber wie oft lassen wir uns von dem in die Irre führen? Was ist echt an meinem Gegenüber? Ist er oder sie ungeschminkt nicht viel attraktiver, weil ehrlicher – unverfälschter? Weil ich nicht mit einer Wunschvorstellung spreche, sondern mit einem Menschen…
Ich lass das philosophieren – schaut einfach selber…
 
Mein Dank gilt NatalieSie war die erste, die sich bereit erklärte. Und die auch mit verantwortlich war für diese Bilder. Lange Gespräche über Sinn und Zweck von großartigen Inszenierungen, von Hochglanz, sinnentleerter Beautyfotografie und der Ignoranz der Person an sich haben am Ende zu dieser Idee geführt. Ihr Bild findet ihr oben als Titel. die anderen beiden folgen noch…
 
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weitere Bilder: (neueste zuerst): hier mal nur eine Auswahl – alle Bilder findet ihr in der Gallerie „Pur“
 
Nun mal wieder ein junger Mann: Philipp:
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ebony: ich war faszniert, wie sich das Shooting entwickelte, als wir das dritte Bild machten:
 
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Judith und Steffi – Mutter und Tochter!
 
J.  pur I S. pur I
 
Leah und Marwin. Von den beiden gibt es ja auch hier schon einiges. Wir haben uns letztens erneut getroffen und ein wenig pur gearbeitet. Ich danke Euch!
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Lisa: spontan schrieb sie mich an, als sie meine Ausschreibung auf facebook sah – stand das erste Mal vor einer Kamera – und ich finde sie hat es toll gemacht: hier ist pur III von ihr:
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Xenia: Sie meldete sich auf meine Ausschreibung hin. Ich freue mich sehr über solche Reaktionen und ihre Bereitschaft
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Myléne III  – hier mal als Beipiel, was ich mit eigenem Stil meine: ruhig auch in typischer Kleidung und Makeup – es soll halt zu der Person passen, sie wiederspiegeln.
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 Martina und RickB:

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Astrid II:                                         Ivonne I:
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Melanie III: auch hier mal die III als Beispiel. Das auch einfache Dinge wirken können. Einfach mal ein wenig den Schalk raus lassen
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 Ich danke allen, die bislang mit gemacht haben!
  
Die Serie wird in lockerer Reihenfolge fortgesetzt  – wer Interesse hat, darf sich gerne melden!

 

cold and dark November

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Ich war mit Myléne zu unserem zweiten Shooting verabredet. Neben den „Pur“ Bildern, hatte ich ihr gesagt, dass ich irgend einen „kranken Scheiß“ machen wolle mit ihr. Gesagt, getan. Wie landeten in einer spärlich beleuchteten Unterführung, die sich als perfekte Location anbot, für ein paar Bilder im Film-Noir-Stil. Es war ein kühler und düsterer Novembertag, der sich ideal anbot für diese Bilder. Myléne war voll in ihrem Element. Ihre Lust am Spiel vor der Kamera war auch hier wieder zu spüren. Das es kalt war am Boden, schien egal – auch barfuß war kein Problem. Ich war begeistert von ihrer tollen Performance!

Bei diesem Shooting kam mal wieder meine Vorliebe für das vorhandene Licht zum Tragen. Sämtliche Bilder sind ohne Reflektoren oder sonstige künstliche Aufhellung entstanden…

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Myléne Homepage--4 Myléne Homepage--11Myléne Homepage--12

Daneben waren Grimassen und extreme Mimiken agesagt, ich sag nix, schaut selber!

Myléne Homepage- Myléne Homepage--10 Myléne Homepage--8 bevor sich jemand wundert: ich hab ein wenig am PC nachgeholfen…

Danke Myléne!Myléne Homepage--9

wenn ein Bild eine Geschichte erzählt…

Es wird ja oft darüber diskutiert, inwieweit es Sinn macht, Bildern einen Namen, Beschreibung etc. zu geben.

Die Puristen meinen, dass es der Sache schadet, wenn der Fotograf dem Betrachter quasi vorschreiben will, was er zu denken und – noch fataler – zu fühlen hat. Umgekehrt ist es aber oft so, dass ein Bild schon mit einer gewissen Intension entsteht. Das Fotograf und Model bei der Anfertigung Emotionen haben und in das Bild einfließen lassen. Gedanken fließen lassen und Geschichten erzählen wollen. So geht es mir in vielen Fällen. Ich gebe meinen Bildern zumeist Namen – will den Betrachter lenken. Ihn mitnehmen in meine Gedankenwelt. Das gelingt nicht immer – und ich erreiche vielleicht auch genau das Gegenteil, von dem was ich beabsichtigt habe. Manchmal bin ich uninspiriert und schreibe nur dummes Zeug. Aber ab und an weiß ich auch schon vor dem Shooting, wie ein Bild heißen soll – oder spätestens dann, wenn es im Kasten ist. Oft verknüpfe ich es auch noch mit Musikstücken, um die Geschichte, die ich darin sehe zu untermalen.

Ein Beipiel:

FCs--92Try walkin in my shoes (Depeche Mode)

„Now I’m not looking for absolution forgiveness for the things I do 
but before you come to any conclussions 
try walking in my shoes try walking in my shoes

You’ll stumble in my footsteps keep the same appointments I kept 
if you try walking in my shoes if you try walking in my shoes“

Zuerst war der Song – aus dem heraus die Bildidee entstanden ist – hier ist es noch recht einfach zu erklären. Weil hier das Bild quasi um den Song herum entwickelt wurde. Es spiegelt aber auch ein wenig die Geschichte der Person wieder, die auf diesem Bild – wenn auch nur andeutungsweise – zu sehen ist…

Aber es geht auch anders herum:

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hier habe ich nach langem Überlegen den Song „Ein Schmerz und ein Kehle“ von Jennifer Rostock verbunden.

Oft sind es eher die emotionalen Bilder, die Geschichten erzählen, oder in denen ich ein wenig über die Person oder das, was ich in ihr sehe erzählen will. Die Musik ist daher nicht nur durch ihre Melodie, sondern auch vor allem durch die Texte wichtig. Aber auch der Bildtitel ist durchaus schon relevant. Ich sehe mich da wirklich als Geschichtenerzähler. Ähnlich, wie ein Buchautor. Der wird auch keine leeren Seiten abliefern, mit der Intension, dass sich der geneigte Leser doch bitte selbst eine Geschichte ausdenken solle…

Klar: bei Bilder brauche ich nicht unbedingt Text, um Emotionen und Gedanken beim Betrachter auszulösen – und auch der Gedanke, dass eine Reizüberflutung eh viel zu oft stattfindet, ist nicht von der Hand zu weisen. Ebenso das Argument, das der Mensch das Recht und die Freiheit besitzen soll, sich seine eigenen Gedanken machen zu dürfen – was viele oft gar nicht mehr beherrschen, da ja vieles durch die Medien vor- und durchgekaut serviert wird…

So hat jedes Ding seine zwei Seiten – ich stehe im Moment eher auf der, dass ich meine Bilder betitel und untermale, um dem Betrachter Hinweise darauf zu geben, was ich damit bezwecke. Ob das immer funktioniert, sei dahingestellt. Vielleicht ändere ich meine Sicht auch demnächst… Mein Motto: alles bleibt anders! Lasst Euch überraschen.

Hier auf jeden Fall noch ein paar Bilder mit den dazugehörigen Titeln und Songs…

Du flüsterst Sätze mit Bedacht durch all den LärmDu flüsterst Worte mit Bedacht – durch all den Lärm…

FCs--16Ist meine Hand eine Faust, machst Du sie wieder auf…

FCs--2-43road to nowhere (Bullet for my Valentine)

FCs--392music was my first love

FCs--247Feind in meinem Kopf (Daniel Wirtz)

FCs--347nasty child (gebrannte Kinder  (Daniel Wirtz))  FCs-3 (2)mad world

only one nightonly one night (wovon sollen wir träumen? (Frida Gold))

Soweit meine Sicht der Dinge, was Verknüpfungen und Titel angeht – vielleicht schildert ihr mir Eure?

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