Wasn da durcheinander gekommen?

Ums gleich zu sagen: nix!

Aber die Bilder verwirren auf den ersten Blick zugegeben ein wenig. Sollen sie auch. Ich zieh ja ab und an auch mal nen Film durch ne olle Analogkamera. Eigentlich ein Frevel, die so zu nennen. Das Teil – eine Minolta X700 – war zum Zeitpunkt seines Erscheinens das Topmodel. Aber die Zeit kennt halt hier keine Gnade. Dennoch macht es Spaß, ab und an die Uhr ein Stück zurück zu drehen.
Ich habe durch Zufall einen Zeitschriftenartikel gelesen, der sich mit analoger Doppelbelichtung als kreative Spielwiese beschäftigte. Und – handvordenkopfschlag – ich fragte mich, warum ich da nicht schon längst mal drauf gekommen bin. Also nen Film in die Cam gestopft und losgelegt – Strukturen und Texturen knipsen gehen. Um dann in der zweiten Runde Portraits und andere Dinge aufzunehmen. Die Ergebnisse sind durchaus überraschend. Weil eben jegliche Kontrolle fehlt, was da wie übereinander landet. Aber, ich finde, genau das machts aus.
Genug gelabert – schaut selber.

November Springtime II

Vor einiger Zeit hab ich ja schon ein paar Bilder vom 1.11.14 gezeigt, die Ihr hier findet.

Und dabei erwähnt, dass es da noch mehr gab. Das möchte Ich Euch heute zeigen. Ich habe mich auch noch mit Ronja getroffen. Wir hatten den Vormittag abgemacht, in der Hoffnung, dass Morgennebel herrscht und wir entsprechend stimmungsvolle Bilder einfangen können. Nunja, daraus wurde nix. Aber wir wären ein schlechtes Team, wenn uns nicht trotzdem was eingefallen wäre. Das warme Wetter lud ein zu Aktbildern in der Natur. und auch das rote Tuch kam zum Einsatz.

Ronja trägt durch ihre Kreativität enorm viel zu den Bildern bei. Sie steht nicht einfach vor der Kamera, sie bringt viele eigene Ideen ein. Auch hier wieder. Sie zog eine Baufolie aus der Tasche und fragte, ob ich sie damit fotografieren würde. Gesagt, getan:

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Am Ende hab ich dann noch versucht, eine Bewegungsstudie anzufertigen. Daraus entstand das folgende Bild:

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Danke Ronja!

Es gibt kein schlechtes Wetter…

… schon gar nicht, wenn ich gleich mit zwei so tollen Damen, wie Sonja und Ronja shooten darf. Das Wetter warf zwar einen Großteil unserer Planung über den Haufen, aber wir hatten auch so mehr als genug Ideen. Dazu Spontanität, Inspiration – und gaaaaanz viel Spaß! Es ist ein Genuß, wenn sich zwei Menschen, die sich bis dahin nur von einem Vortreffen und einer Autofahrt kennen, auf Anhieb so gut verstehen. Die Bilder entstanden oft wie von allein, da die beiden einfach los legten. Ich will hier auch mal ein großes Dankeschön los werden für den tollen Nachmittag! Wir haben unglaublich viele tolle Bilder hin bekommen. Viel Spaß beim Anschauen.

Das kann weg…

…waren Tessis Worte – zumindest sinngemäß.

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Sie hatte mich vor einiger Zeit angefragt, ob ich Lust hätte, mit ihr zusammen ein Trash The Dress zu machen. Ihr Kleid, dass sie im Schrank hängen hatte, wollte sie auf diesem Weg entsorgen. Eine durchaus seltene Gelegenheit, die ich gern annahm. Ich hatte mir einen kleinen Reigen überlegt, mit dem Finale im Schlamm. Zuerst gings mal ab in die Steine. Danach war das Wasser dran – und dann eben eine kleine Schlammschlacht. Ich kann nur Danke sagen für das zur Verfügung stellen des Kleides und den Einsatz, den sie da an den Tag legte. Denn die Temperaturen waren zwar erträglich aber doch nicht mehr auf Sommerniveau. Und in einem nassen Kleid läuft es sich auch nicht ganz so einfach. Ich hatte zugegeben auch meinen Spaß. Denn ein Model in den Schlamm zu befehlen, das hab ich auch nicht alle Tage 😉

geschlaucht…

… waren wir vor allem nach dem Shooting. Oder besser: durchnässt!

Eigentlich sollten die Bilder, die ich heute hier zeige nur ein Teil eines Reigens aus verschiedenen Ideen zum Thema dezenter Einsatz von Textilien werden. Mit Astrid wollte ich diverse Ideen dazu umsetzen. Aber an dem Tag blieb es bei Bildern im Stoffschlauch. Wir wurden just zum Ende dieses Sets von einem Wolkenbruch überrascht. Und da es auf dem Gelände leider kaum Unterstellmöglichkeiten gab, wurden die weiteren Ideen quasi weg gespült.

Das Verrückte daran war, dass es offenbar nur bei uns geregnet hat. Ein paar km weiter hat offenbar den ganzen Tag die Sonne gelacht – zumindest nach Aussagen meiner Frau und von Arbeitskollegen. Outdoorfotografenschicksal eben. Aber ich nehms gern in Kauf. Wetter kann auch ein Freund sein. Regenshootings haben ihren Reiz – wenn man sich drauf vorbereiten kann. In diesem Fall war ich es leider nicht. Ich konnte grad noch meine Ausrüstung in Sicherheit bringen. Aber dennoch haben wir ein paar schöne Bilder zustande gebracht. Einer tollen Location und vor allem Astrid sei Dank. Viel Spaß beim Anschauen.

Samstag Abend, Julia und jede Menge Spaß!

„Blondes have more fun“ Der Titel war leider schon reserviert, wie ihr seht, wenn ihr dem hinterlegten Link folgt! Aber es scheint zu stimmen. Julia fragte mich kurzfristig, ob ich Lust hätte, mit ihr zu shooten. Wir hatten uns vor einiger Zeit schon mal getroffen. Damals wars eher verregnet. Diesmal war das Wetter mit uns. Wir haben uns wegen der Vorhersage spontan auf Samstag abend geeinigt. Das Licht war mit uns. Und sie konnte kurzfristig noch was organisieren. Was, das findet Ihr hier! Hier gings einfach um Spaß. Lebensfreude und Gefühl. Sie sprühte vor Energie und Ideen. Ich hab lang nicht mehr so viel gelacht bei einem Shooting – und es gibt eigentlich immer was zu lachen! Das war bestimmt nicht das letzte Mal, dass wir uns getroffen haben.

err acht

err acht – follow me!

hier geht´s zur Fortsetzung…

🙂

Wasser, Steine, Haut und Delta

Ich schlepp ja gern auch mal meine Minolta mit zu den Shootings und mache ein paar Bilder zwischendurch.

Diese hier sind bei drei verschiedenen Shootings entstanden. Ronja kennt ihr ja schon von anderen Gelegenheiten. Hier ist auch John-Erik dabei. So hatte ich mal wieder die Gelegenheit ein Paar abzulichten. Bei der Gelegenheit bekam ich auch mal wieder die Tücke des Objekts zu spüren. Sprich: ne Belichtungsmessung ohne direkte Kontrollmöglichkeit hinterher, das ist schon was anderes. Ich geb zu, ich lag hier und da schon mal daneben. So gab es leider weniger Ausbeute als erhofft. Aber auch das ist eben analoge Fotografie. Der Reiz des Unperfekten. Alle Bilder sind auf Ilford Delta 100 aufgenommen.

Mehr von und mit Ronja gibt es hier, hier, oder auch hier 🙂
Von John-Erik erhoffe ich mir in Zukunft noch mehr.

Ich danke Euch beiden!

Wasser…

… wo sonst soll man im Sommer shooten? Entweder ist es warm, oder eben feucht. Es ist ein Element, dass Bildern eine besondere Atmosphäre gibt. Und wenn dann noch eine Frau wie Ronja daher kommt, die sich im Wasser pudelwohl fühlt, dann wird es zudem noch spaßig. Ich hatte Mühe sie wieder aus den Fluten raus zu bekommen. Sie erinnerte mich an die kleinen Kinder, die toben, bis die Lippen blau sind und sie am ganzen Körper zittern. Auch wenn man es auf den Bildern nicht sieht – sie hat am Ende wirklich gefroren. Auch dafür mein Dank für ihren Einsatz! Die Bilder sind aus zwei Shootings zusammen gefasst – ein See, ein Fluss und etwas Regen waren die Feuchtigkeitsspender.

Mehr von ihr gibt es hier, hier, oder auch hier 🙂

ein Nachmittag am Bach…

Endlich war ich mal wieder mit Natalie unterwegs gewesen. Sie fühlte sich nicht so gut, hatte aber Lust auf ein paar Bilder. Also sind wir in einen nahe gelegenen Wald gegangen und haben einfach los gelegt. Ohne viel Theater – aber mit viel Natalie. Überraschenderweise war das Wetter besser als angekündigt. Was nun kein Nachteil war. Die Sonne stand noch recht hoch am Himmel, aber die Bäume brachten genug Schatten zustande, dass das Licht angenehm war. So wurde es ein kleines Shooting mit Ergebnisse zwischen gefühlvoll bis dramatisch.

 

Julia

Mal ein Shooting ohne großes Tamtam. Wir trafen uns an einem schönen Vormittag im Juli und hatten ein paar sehr entspanntes Shooting. Ich mag ihre Blicke sehr. Und ihr verzauberndes Lächeln. Ja! Auch sowas gibt es ab und an bei mir. Zwischendurch sind auch ein paar analoge Bilder entstanden, die Ihr hier findet. Danke liebe Julia, ich hab es sehr genossen.

 

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