je ne regrette rien…

Die Bilder sind ja schon etwas länger im Kasten, aber irgendwie finde ich erst heute die Muße sie hier rein zu stellen.

Ich hab Anfang Januar mit Natalie ein Shooting absolviert, dass unter anderem Bilder im Stile der Edith Piaf beinhaltete. Natalie bewundert die kleine französische Chansoneuse. Sie fragte mich, ob ich einige Bilder von ihr anfertigen könnte. Um ihre Mimik war mir nicht bang. Das wusste ich, dass sie das kann. Aber ob ich das Licht hinbekomme??? Gut, ein wenig experimentieren war dabei – aber ich denke, es hat ganz gut geklappt. Wir haben uns natürlich nicht sklavisch an die Vorlagen gehalten, sondern auch ein wenig improvisiert. Aber seht selber…

 

daneben haben wir auch noch analog und emotional gearbeitet, was ihr im fogenden findet:

private moments…

Neulich hatte ich Gelegenheit wieder einmal mit der wunderbaren Melanie shooten zu dürfen. Wir haben uns ein wenig in den Bereich der erotischen Fotografie vor gewagt. Kleine intime Momente eingefangen.

FCs--189

Es wurde ein recht einfach gehaltenes Shooting ohne großartige Inszenierungen oder Lightsetups. Ein Spiel aus Licht und Schatten – oft mehr erahnen zu können, als zu sehen. Das Kopfkino anzuwerfen, statt das Offensichtliche zu zeigen. Ich danke Dir für Dein Vertrauen und die tollen Bilder, die wir gemacht haben.

MK 1200--177 Danke!

Portraits analog

Nachdem ich erfreulicherweise in den Besitz einer alten Minolta XG2 gelangt bin, habe ich meine alte Liebe, die analoge sw-Fotografie, ein wenig wieder entdeckt.

Mittlerweile ist ein analog-Part bei beinahe jedem Shooting dabei. Die Bilder haben für mich einen eigenen Charme – auch wenn ich merke, dass da noch viel Luft nach oben sind. Das Beherrschen der Technik,  grad weil sie so althergebracht ist, nimmt für mich noch zu viel Raum in Anspruch. Aktuell überlege ich, wie ich die Belichtungsmessung besser in den Griff bekomme. Weil mir beim Nachbetrachten doch auffällt, dass viele Bilder nicht optimal getroffen sind. Aber das wird…

    MK 1200--66

Früher war es ja überwiegen Stadt- und Landschaftsfotografie. Heute dagegen vorwiegend Menschen. Mit Spannung hab ich die ersten Ergebnisse erwartet. Alles läuft langsamer ab. Beim Shooting wird nicht einfach abgedrückt. Die Messung und Einstellung braucht ihre Zeit. Das Model muss sich mehr konzentrieren. Denn Augenblicke lassen sich nicht sofort begutachten und gegebenenfalls wiederholen (was an sich aber auch schon so schwer genug ist). Auch ich muss mich mehr konzentrieren. Dann das Warten auf die Abzüge, das Einscannen und dezentes Nachbearbeiten. Ist im digitalen Zeitalter ein Bild innerhalb von Sekunden fertig und kurz danach online, so kann es analog einige Wochen dauern, bis ich ein Ergebnis zeigen kann…

Das ist ungewohnt – aber es hat seinen Reiz…

  FCs--69

Abgesehen davon fällt mir auf, wie glatt viele digitale Aufnahmen doch sind. Die Technik ermöglich heute Bilder in einer Schärfe und Fehlerfreiheit, von der wir vor wenigen Jahren nur träumen konnten. Schon unbehandelte Rohdaten sind von einer Qualität, an die kein Analogfilm heran kommt. Zumindest technisch gesehen. Viele Fotografen gehen deswegen hin und verpassen ihren Bildern einen analogen Touch. Da wird Korn hinzugefügt – kleine Fehler und Unschärfen eingearbeitet… Ich tu das auch. Aber ein Film bringt das quasi inklusiv mit. Ohne aufwändige und teilweise kostspielige Software. Etwas was vielen Bilder stimungsmäßig doch sehr hilft. Da erst da unperfekte oft den Blick auf das entscheidende zulässt.

So allmählich kommt nach und nach was dazu – und auch die Belichtung bekomme ich besser in den Griff…

Mehr und aktuelles findet Ihr in der Gallerie sw-Portraits

 

FCs--180

 

was sonst noch zählt…

In letzter Zeit ist mir ab und an auch nach Worten…

das eine oder andere Bild, oder auch ein Gespräch oder die Diskussion drumherum inspirieren mich.

Schaut und lest – vielleicht gefällt´s!

FCs--169

It´s only a little cut in my finger
a plaster covers it well

A little cut in my finger
that will heal in a few days

A little cut in my finger
nothing compared to the wounds on my soul

………………………

FCs-2-9

Nobody knows how I feel, cause nobody can really feel me.
Nobody knows what I see, cause nobody can really see me.
Nobody recognizes me, cause there are small things, that take me out of focus…
But I’m here, I exist! Waiting for the one, who’s able to look in the right direction.
Who’s not afraid of searching me behind that what seems to be obvious.

………………………………….

long-road-happiness

……………………………

Two-trees

Philipp und Sonja…

Letzten Samstag wagte sich ein junger Mann – Philipp vor meine Kamera! Hier gibts erste Resultate:

FCs--176 FCs--2-46 FCs--2-45

Davor den Sonntag hatte ich Gelegenheit mit Sonja an einem wunderbar sonnigen Tag am Rheinufer zu shooten: hier gibbet Bilder:

FCs--167FCs--170FCs--2-44

FCs--2-43 FCs--94FCs--164

stay tuned for more.

Ich Danke Euch!

Frau Herzsprung

Vor kurzem hatte ich Gelegenheit mit Frau Herzspung arbeiten zu dürfen. Sie hat mir einiges an Erfahrung voraus und ist extrem kreativ veranlagt. Ich habs genossen, dass sie mit mir shooten wollte. Ihre Ruhe und Sicherheit vor der Kamera, aber auch ihre Ideen und Vorschläge waren für mich eine echte Bereicherung. Sie führte mich in eine alte Fabrikhalle, die uns ein großartiges Ambiente und ein Hammerlicht bot

FCs--89 FCs-2-8

FCs-2-10 FCs--91

neben dem „klassischen“ Shooten haben wir auch ein wenig mit Langzeitbelichtungen experimentiert

FCs--93

Ich habs mir ja zur Angewohnheit gemacht, dass ich auf meinen Shootings viel rum laber und dummes Zeug mach. Da passen wir gut zusammen. Vor lauter Quatschen haben wir mal wieder die Zeit nicht im Blick gehabt. Und da es im Winter halt ein wenig früher dunkel wird, konnten wir nicht alles umsetzen, was wir uns vorgenommen hatten. Ihr dürft Euch also auf eine Fortsetzung freuen!

Schwarze Amazone

Vor ein paar Wochen hatte ich mein zweites Shooting mit Lili!

Ich bin immer wieder begeistert von ihrer Energie, ihrem Lebensmut. Ihre Begeisterung für die Fotografie und ihr Ideenreichtum ist für mich ansteckend und inspirierend. Wir haben uns vor den Bildern zuerst in einem Café getroffen und besprochen, was wir machen. Dann sind wir zu ihr und haben zuerst PUR gearbeitet:

E. pur Ibei Bild Nr. 3 drehte sie richtig auf: hier bitte ich ja um etwas, dass den Menschen charakterisiert. Hier darf also ein wenig gespielt werden. Lange Rede, kurzer Sinn: sie schnappte sich einen Kopfhörer und brachte ihre Liebe zur Musik so genial zum Ausdruck, dass ich es nicht bei puren Bildern belassen konnte 🙂

FCs--80 FCs--74

Danach ging es spontan auf einen Friedhof – ok, von der Location gibt es noch nicht alles – und das was ich schon habe, zeigt sie auch nicht. Da habe ich vorwiegend analog gearbeitet. Das ist noch in der Mache.

Aber ein paar erste Bilder möchte ich Euch nicht vorenthalten:

FCs--88 FCs--3-13 FCs--2-38

Danke auch an Myléne, fürs assitieren und mitposen!

stay tuned for more…

Analoge Schätze

Normalerweise findet ihr hier ja Peoplefotografie.

Aber bei mir lagern noch Unmengen an Analogbildern, die ich jetzt beginne so nach und nach zu digitalisieren. Also Bilder aus einer Zeit, wo Peoplefotografie noch nicht so mein Fall war.

Zuerst ein paar Bilder aus Berlin, aufgenommen 1997. Alle auf Ilford Delta 100.

%d Bloggern gefällt das: