Das kann weg…

…waren Tessis Worte – zumindest sinngemäß.

FC-2-9 (2)

Sie hatte mich vor einiger Zeit angefragt, ob ich Lust hätte, mit ihr zusammen ein Trash The Dress zu machen. Ihr Kleid, dass sie im Schrank hängen hatte, wollte sie auf diesem Weg entsorgen. Eine durchaus seltene Gelegenheit, die ich gern annahm. Ich hatte mir einen kleinen Reigen überlegt, mit dem Finale im Schlamm. Zuerst gings mal ab in die Steine. Danach war das Wasser dran – und dann eben eine kleine Schlammschlacht. Ich kann nur Danke sagen für das zur Verfügung stellen des Kleides und den Einsatz, den sie da an den Tag legte. Denn die Temperaturen waren zwar erträglich aber doch nicht mehr auf Sommerniveau. Und in einem nassen Kleid läuft es sich auch nicht ganz so einfach. Ich hatte zugegeben auch meinen Spaß. Denn ein Model in den Schlamm zu befehlen, das hab ich auch nicht alle Tage 😉

geschlaucht…

… waren wir vor allem nach dem Shooting. Oder besser: durchnässt!

Eigentlich sollten die Bilder, die ich heute hier zeige nur ein Teil eines Reigens aus verschiedenen Ideen zum Thema dezenter Einsatz von Textilien werden. Mit Astrid wollte ich diverse Ideen dazu umsetzen. Aber an dem Tag blieb es bei Bildern im Stoffschlauch. Wir wurden just zum Ende dieses Sets von einem Wolkenbruch überrascht. Und da es auf dem Gelände leider kaum Unterstellmöglichkeiten gab, wurden die weiteren Ideen quasi weg gespült.

Das Verrückte daran war, dass es offenbar nur bei uns geregnet hat. Ein paar km weiter hat offenbar den ganzen Tag die Sonne gelacht – zumindest nach Aussagen meiner Frau und von Arbeitskollegen. Outdoorfotografenschicksal eben. Aber ich nehms gern in Kauf. Wetter kann auch ein Freund sein. Regenshootings haben ihren Reiz – wenn man sich drauf vorbereiten kann. In diesem Fall war ich es leider nicht. Ich konnte grad noch meine Ausrüstung in Sicherheit bringen. Aber dennoch haben wir ein paar schöne Bilder zustande gebracht. Einer tollen Location und vor allem Astrid sei Dank. Viel Spaß beim Anschauen.

Wasser, Steine, Haut und Delta

Ich schlepp ja gern auch mal meine Minolta mit zu den Shootings und mache ein paar Bilder zwischendurch.

Diese hier sind bei drei verschiedenen Shootings entstanden. Ronja kennt ihr ja schon von anderen Gelegenheiten. Hier ist auch John-Erik dabei. So hatte ich mal wieder die Gelegenheit ein Paar abzulichten. Bei der Gelegenheit bekam ich auch mal wieder die Tücke des Objekts zu spüren. Sprich: ne Belichtungsmessung ohne direkte Kontrollmöglichkeit hinterher, das ist schon was anderes. Ich geb zu, ich lag hier und da schon mal daneben. So gab es leider weniger Ausbeute als erhofft. Aber auch das ist eben analoge Fotografie. Der Reiz des Unperfekten. Alle Bilder sind auf Ilford Delta 100 aufgenommen.

Mehr von und mit Ronja gibt es hier, hier, oder auch hier 🙂
Von John-Erik erhoffe ich mir in Zukunft noch mehr.

Ich danke Euch beiden!

a red lady…

… kam bei mir vorbei und wir haben uns ein wenig ausgetobt. Selten hatte ich ein so umfang- und ertragreiches Shooting. Sie ist einfach eine ungemein kreative Person. Steine, Gras, Spiegel, Portrait – und dann war da ja noch die Geschichte mit dem roten Tuch, die ich ja schon separat gezeigt habe. Irgendwie kam eine verrückte Idee zur anderen. Aber schaut selber. Ich kann an dieser Stelle nur Danke sagen an Ronja, die mich hier ungemein inspiriert hat.

Mehr von ihr findet Ihr  hier, hier und hier

 

red fabric

Eine kleine Bilderserie rund um das Thema „rotes Tuch“, was hier übrigens wörtlich zu nehmen ist. Aber das seht Ihr ja selber. Die liebe Ronja kam auf mich zu und brachte zum ersten gemeinsamen Shooting ein „paar“ meter roten Stoff mit. Damit haben wir uns dann in der unwirtlichen aber doch sehr reizvollen Umgebung ein wenig ausgetobt. Das gesamte Shooting umfasste noch mehr Ideen und Motive und war ungemein ertragreich. Das andere gibt es hier . Aber das hier finde ich so speziell, dass ich dem Thema einen eigenen Beitrag widmen will. Ich danke Dir für Deine Idee und Dein Vertrauen.